Biathlon-Legende hat sich die Schulter ausgekugelt
„Ich habe mir die Schulter ausgekugelt, aber sie ist von selbst wieder eingerenkt worden. Es war wirklich schmerzhaft, aber ich bin trotzdem bis ins Ziel gefahren“, sagt der ehemalige Biathlonstar Emil Hegle Svendsen.
Die Biathlon-Legende war einer der vielen Skistars beim beliebten Lofoten Skyrace am Samstag und legte dabei 32 km mit über 1900 Höhenmetern zurück. Doch nicht einmal eine ausgekugelte Schulter konnte ihn aufhalten.
Emil Hegle Svendsen lächelt im Zielbereich etwas gequält. Es sollte eigentlich ein freundschaftlicher Ausflug mit einem Skyrace werden, doch sein Wettkampfgeist ist nach wie vor ungebrochen.
„Meine Form ist nicht mehr so wie früher, aber es lief gut, bis ich mir die Schulter verletzt habe.“ sagt Svendsen, der mehrere Plätze am zweiten Berg belegte.
„Aber danach musste ich es ruhiger angehen lassen; besonders bergab war ich vorsichtig.“
Es hätte viel schlimmer kommen können, aber Emil Hegle Svendsen beendete das Rennen in Svolvær in 4 Stunden und 39 Minuten. Ein paar Stunden später fühlte er sich schon wieder besser.
„Bergab kann man nicht laufen“
Der größte Star war natürlich Olympiasieger Johannes Høsflot Klæbo. Er kämpfte bis zum Schluss um eine Top-10-Platzierung.
„Bergauf kam ich gut zurecht, aber bergab kann ich nicht laufen. Die sind ja völlig verrückt.“ „sagt er lachend.“
Der Schock war beträchtlich, als mehrere Konkurrenten auf den steilen Abfahrten an ihm vorbeischossen.
Der Olympiasieger riskierte zwar nicht Leib und Leben für eine Top-Platzierung, strahlte aber über das ganze Gesicht, als er als Zehnter die Ziellinie überquerte. Mit einer Zeit von 3:53.08 Minuten lag er 36:28 Minuten hinter dem souveränen Sieger Anders Sommer aus Varegg bei Bergen, der damit zum zweiten Mal in Folge gewann. Er konnte außerdem sowohl den Stoltzekleiven Opp als auch den Ulriken Opp in seiner Heimat für sich entscheiden.

Alsgaard hat es immer noch.
Eine weitere Skilegende der ersten Stunde war Thomas Alsgaard. Und ja, der Olympiasieger von 1994 hat es immer noch drauf.
„Ich bin hauptsächlich hier, weil meine Tochter Rennen fahren wollte. Es geht jetzt langsamer voran, aber ich bin zufrieden.“ sagt Thomas, der die Distanz recht gut bewältigt hat.
Der Star belegte bei den Männern den 18. Platz mit einer Endzeit von 4:08.37.
„Es war ein tolles Rennen durch wunderschöne Natur, aber es war wirklich hart.“
Thomas Alsgaard musste sich der einflussreichen Hedda Skaug geschlagen geben, die das Damenrennen mit einer Zeit von 3:56.28 gewann und nur gut drei Minuten hinter Klæbo ins Ziel kam. Sie glänzt weiterhin und stellte kürzlich in Grue mit 1:15 eine persönliche Bestzeit im Halbmarathon auf.
Sie können die Ergebnisse finden. werden auf dieser Seite erläutert.











